Einfach gute Nachtfotos machen

Nachtfotos mit einfacher Ausrüstung

Eindrucksvolle Nachtfotos kann man auch ohne teure Ausrüstung mit einer einfachen Kompaktkamera oder einem Smartphone erstellen, gerade in den langen Wintermonaten eine interessante Aktivität am Abend.

Die heutigen Kameras haben so gute Sensoren und teilweise so gute Objektive, dass man mit Ihnen sogar Nachtfotos in Profiqualität erstellen kann, eine Spiegelreflexkamera ist dazu nicht nötig. Auf dieser Seite zeige ich Dir die 3 wichtigsten Tipps mit denen ich die Bilder gemacht habe.

DIY Stückliste

– Digitalkamera
– ein Stativ
– Experimentierfreude
– 3 Tipps

Anleitung für Deine ersten Nachtfotos

Wie Du in der Stückliste siehst empfehle ich Dir ein Stativ. Wenn Du keins hast, suche Dir ein Gebrauchtes in einer für Dich angenehmen Preisregion. Ich habe mit einem gebrauchten Stativ für 10€ angefangen, nutze jetzt allerdings Teureres weil es 1,8m hoch ist und mir bequemeres Arbeiten ermöglicht.

Tipp 1 Nutze Wasserflächen für Spiegellungen

In den Nachtfotos sind Himmel und Boden oft sehr kontrastarm, das Wasser spiegelt die Gebäude und vergrößert dadurch den sichtbaren Bereich.

Tipp 2 Bildstabilisator ausschalten

Alle modernen Kameras haben Bildstabilisatoren um verwacklungsfreie Bilder wie schwachen Licht zu ermöglichen. Wir belichten sehr lange und stellen durch die Nutzung des Statives sicher, dass die Kamera ruhig bleibt. Der Bildstabilisator wirkt in dieser Situation kontraproduktiv und verursacht schlechtere Bilder.

Tipp 3 Einstellung ISO runter und lange Belichtungszeiten

Stelle die Einstellung ISO manuell auf einen niedrigen Wert (z.B. 100) und verlängere die Blichtungszeit so, dass Du ein schönes Bild erhälst. Mache mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (z.B. 1sek, 5sek, 10sek, 15sek, 20sek, 30sek)

Zusätzliche kannst Du auch den Selbstauslöser nutzen, damit reduzierst Du Erschütterungen der Kamera durch das Drücken des Auslösers. Auch mit der Blende kannst Du spielen, aufgrund des wenigen Lichtes musst Du aber im Bereich der kleineren Zahlen bleiben (z.B. Blende 3,5). Hast Du eine teure Kamera kannst Du sogar Blendenzahlen unter 2 einstellen. Wenn Dir die Bilder nicht scharf genug sind, kannst Du die Blende etwas schließen (hörere Zahl nehmen) und Du erhältst schärfere Fotos.

Ausrüstung

Ausrüstungen mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe

  • älter aber gut: Canon PowerShot S100, gebrauchtes Uralt-Stativ von Revue
  • klein leicht & stark: Sony RX100, Stativ Sirui T 005
  • Darf es etwas mehr sein: Sony RX10 (f2,8 bei 200mm!), Stativ Rollei C6

 

Links:

Die ultimative Info Seite Nachtfotografie – Tipps und Tricks von ddpix.de

Portraits bei Nacht

Englisch sprachige Astrofotographie

 

 

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